DKOU2011

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie. Berlin, 23.-26. Oktober 2012

DKOU2013

Partner im Focus

Dienstag, 23.10.2012

Tour 1:
"Das deutsche Oxford" – Das Wissenschaftsquartier Dahlem


Auf dem Programm steht ein Rundgang, der in keinem Reiseführer zu finden ist: Mit dem Bus geht es nach Berlin-Dahlem, wo ab 1900 ein ”deutsches Oxford” entstehen sollte, ein weiträumiger Forschungscampus eingebettet in eine beschauliche Villenkolonie. Auf den Feldern am Rand der rasant wachsenden Großstadt entstanden die Gründungsinstitute der Kaiser- Wilhelm-Gesellschaft, der ersten deutschen Organisation für Grundlagenforschung und Vorläuferin der Max-Planck-Gesellschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die hier gegründete Freie Universität die Tradition der internationalen Spitzenforschung in Berlin- Dahlem fort.

In der stimmungsvollen Umgebung dieses Berliner Villenvorortes wurde Wissenschafts- und zuweilen sogar Weltgeschichte geschrieben: Im Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie gelang im Dezember 1938 die erste Kernspaltung, Fritz Haber entwickelte hier aus der von ihm entdeckten Ammoniaksynthese den Kunstdünger, der die Landwirtschaft revolutionierte, aber auch das Giftgas, das im Ersten Weltkrieg zum ersten Mal zum Einsatz kam. Der gut eineinhalbstündige Rundgang bringt uns an die Wirkungsstätten so berühmter Wissenschaftler wie Albert Einstein, Adolf Butenandt, Max Planck, Otto Hahn und Lise Meitner. Sie erfahren, weshalb die modernen Biowissenschaften ihre Wiege in Berlin-Dahlem haben, wie ein Nobelpreis aussieht und was es mit dem ”Turm der Blitze” auf sich hat.

Die Tour beginnt am Harnack-Haus, weitere Stationen sind das Archiv im ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Institut für Zellphysiologie mit einer Innenbesichtigung, die ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Institute für Physik, Biologie, Biochemie, Chemie und das Fritz-Haber-Institut, das seit seiner Eröffnung 1912 bis heute allein fünf Nobelpreisträger hervorgebracht hat.
 

Treffpunkt/Ende:

Lobby des Hotels Concorde, Augsburger Str. 41, Berlin-Charlottenburg

ÖPNV:

U1, U2, U3; U-Bahnhof Augsburger Straße Buslinien M19, M29, M46, 109, 110, 204, 249, N1, N10, N2, N26, N3, N9, X10; Haltestelle Kurfürstendamm

Dauer:

10:30 - 13:00 Uhr

Kosten pro Person:

20,00 € pro Person (inkl. Bustransfer und Führung) 

Mindestteilnehmer:

20 Personen

Anmeldung:

Mittwoch, 24.10.2012

Tour 2
"Friederisiko"
– Zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen – Fahrt nach Potsdam

Neues Palais
Friedrich II.

Bevor das großartige Jubiläumsjahr zu Ende geht, haben Sie mit dieser Tour die letzte Gelegenheit, die Ausstellung ”Friederisiko” zu Ehren des berühmten Preußenkönigs zu erleben. Zentrum der Ausstellung ist das Neue Palais, der Rokoko-Traum im Park Sanssouci, das sich Friedrich 1763 nach der Beendigung des Siebenjährigen Krieges als ”Fanfaronnade”, also Prahlerei bauen ließ um der Welt zu zeigen, dass seine Kassen trotz des Krieges nicht leer sind. Das Neue Palais erstrahlt nach fast 20-jähriger Renovierung in neuem Glanz.

Erfahren Sie bei der Führung mehr über die Baugeschichte des Neuen Palais, Antikenrezeption und Architekturkopien, die Luxuswaren wie Porzellan, Kronleuchter und Gemälde, Theaterkunst im Neuen Palais sowie Wirtschaftsförderung und Wettbewerb im damaligen Preußen.

Nach der Führung, die aufgrund der räumlichen Verhältnisse nur Teilbereiche des Schlosses zeigen kann, haben Sie Gelegenheit zu einer kleinen Lunch-Pause (optional) oder einem Spaziergang durch den herrlichen Park Sanssouci mit dem rekonstruierten Heckentheater neben dem Neuen Palais.

Danach noch ein absolutes Highlight: Sie können die anderen Räumlichkeiten des Neuen Palais individuell besichtigen. Hier sehen Sie Räume, die zum Teil seit über 70 Jahren nicht mehr geöffnet waren bzw. jetzt renoviert sind wie das Untere Fürstenquartier mit Tressenzimmer, das Intarsien-, das Scherben- und das Ovale Kabinett sowie das berühmte Konzertzimmer – einmalige Räume, die wohl nur in Frankreich eine ungefähre Entsprechung finden.
 

Treffpunkt/Ende:

Lobby des Hotels Concorde, Augsburger Str. 41, Berlin-Charlottenburg

ÖPNV:

U1, U2, U3; U-Bahnhof Augsburger Straße Buslinien M19, M29, M46, 109, 110, 204, 249, N1, N10, N2, N26, N3, N9, X10; Haltestelle Kurfürstendamm

Dauer:

10:00 - 16:30 Uhr

Kosten pro Person:

38,00 € pro Person (inkl. Bustransfer, Eintrittsgebühren und Führung)

Mindestteilnehmer:

30 Personen

Anmeldung:

Donnerstag, 25.10.2012

Tour 3:
"Hohenschönhausen und die Stasi"
– Die Gedenkstätte Hohenschönhausen

Hohenschönhausen Außenansicht
Zellengang

Diese Tour bringt Ihnen jüngste deutsche Geschichte nahe, deren Aufarbeitung immer noch im Gang ist. Der Bus fährt Sie in den entlegenen Osten Berlins nach Hohenschönhausen. Hier liegt, inmitten eines unauffälligen Wohngebiets, die bis 1989 vom Ministerium für Staatssicherheit genutzte zentrale Untersuchungshaftanstalt.

Auf dem Gelände einer ehemaligen Großküche wurde hier nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein sowjetisches Speziallager errichtet, das 1946 zum zentralen sowjetischen Untersuchungsgefängnis für Ostdeutschland erweitert wurde. Ab 1951 diente es dann bis zur Wende der Stasi, die auch das umliegende Gelände, das auf keinem Ostberliner Stadtplan eingezeichnet war, für die verschiedenen Dienststellen des MfS nutzte. 1994 der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht, wurde im Jahr 2000 die Stiftung Gedenkstätte Hohenschönhausen gegründet.

Tausende politisch Verfolgte waren an diesem Ort inhaftiert, darunter fast alle DDR-Oppositionelle. Ein Zeitzeuge wird Sie über das Gelände und in die verschiedenen Räume der heutigen Gedenkstätte führen, in der alle Stufen der Untersuchungshaft gezeigt werden, u.a. auch die berüchtigte U-Boot-Zelle und der "Tigerkäfig" für den sogenannte überwachten Freigang.
 

Treffpunkt/Ende:

Lobby des Hotels Concorde, Augsburger Str. 41, Berlin-Charlottenburg

ÖPNV:

U1, U2, U3; U-Bahnhof Augsburger Straße Buslinien M19, M29, M46, 109, 110, 204, 249, N1, N10, N2, N26, N3, N9, X10; Haltestelle Kurfürstendamm

Dauer:

10:00 - 13:00 Uhr

Kosten pro Person:

22,00 € pro Person (inkl. Bustransfer, Eintrittsgebühren und Führung)

Mindestteilnehmer:

25 Personen

Anmeldung:

Donnerstag, 25.10.2012

Tour 4:
"Rote Lippen soll man küssen…"
– Das weltweit erste Lippenstiftmuseum

René Koch
Lippenstiftmuseum

Dies ist mal ein richtiges Damenprogramm – mit Augenzwinkern!

René Koch war Chefvisagist bei Yves Saint Laurent Beauté und Charles of the Ritz und hat in New York, London und Paris gearbeitet. Seit 2010 öffnet der Sammler für Besucher seine einzigartige private Lippenstift-Ausstellung in einer Wilmersdorfer Altbauetage mit Exponaten, Plakaten sowie Rezepturen vom Barock über das 19. Jahrhundert sowie die Stummfilm-, Tonfilm- und Farbfilmära über die Nachkriegszeit bis heute.

Der Star-Visagist gibt in seiner unnachahmlichen Art viele interessante Geschichten und Prominentenstories zum Besten. Nach der Führung durch das Beauty-Atelier und die ”Kussabdruck-Galerie” vieler berühmter Damen mit ausführlichen Erklärungen über die Entwicklung des Lippenrots und die damit verbundene Emanzipation der Frauen in punkto Make- up wird Sekt, Kaffee und Gebäck gereicht. Auch Herren sind willkommen, erfahren sie doch so allerlei, was sie schon immer wissen wollten…

Möchten Sie sich für die am Abend stattfindende Kongressparty schminken? Dann buchen Sie für einen Aufpreis einen von acht Plätzen und lassen Sie sich von René Koch Anleitungen und Korrekturen zum Beauty Coloring, den perfekten Farben für Augen, Lippen und Wangen geben.
 

Treffpunkt/Ende:

vor dem Haus Helmstedter Straße 16, 10717 Berlin-Wilmersdorf

ÖPNV:

U-Bahn: U7, U9, Haltestelle Berliner Straße

Dauer:

14:00 - 15:30 Uhr (bei Beauty-Coloring bis 18:00 Uhr)

Kosten pro Person:

20,00 € pro Person (inkl. Führung, Getränke und Gebäck) 50,00 € pro Person (inkl. Führung, Getränke, Gebäck und Beauty-Coloring)

Mindestteilnehmer:

15 Personen, max. 8 Personen für das Beauty-Coloring

Anmeldung:

Freitag, 26.10.2012

Tour 5:
"Die Humboldtbox"
– Vom Stadtschloss zum Humboldtforum

Humboldtbox
Humboldtbox - Modell

Eines der spektakulärsten Gebäude in Berlin ist zur Zeit sicherlich die Humboldt-Box. Entworfen vom Berliner Architekten-Trio Krüger, Schuberth und Vandreike, strahlt die Humboldt-Box zwischen den historischen Bauten in Berlins Mitte eine futuristische Leichtigkeit aus. Sie ist die architektonische Umsetzung der Idee des Temporären; befristet für einen Zeitraum von acht Jahren bis 2019.

Hier haben Sie die Gelegenheit, im Rahmen einer Führung die Geschichte des alten Berliner Stadtschlosses anhand eines riesigen Modells sowie die zukünftige Gestaltung des neuen Humboldtforums zu erfahren. Eines der größten Bauvorhaben in Deutschland an einem markanten Punkt der Berliner Mitte – spannende Details bringen Ihnen dieses außergewöhnliche Projekt nahe.

Wenn Sie möchten, können Sie anschließend das Restaurant „Humboldt-Terrassen“ besuchen (optional). Vielleicht probieren Sie einmal eine Currywurst mit Vanille-Currysauce und Süßkartoffel-Pommes Frites? Dies ist ebenso ein Erlebnis wie die großartige Aussicht in die riesige Baugrube von der südlichen Terrasse aus. Im Oktober wird der Grundriss des Humboldtforums bereits deutlich zu erkennen sein. Ebenso atemberaubend ist die Aussicht auf die Museumsinsel und den Berliner Dom von der nördlichen Terrasse!
 

Treffpunkt/Ende:

Vor der Humboldtbox, Schlossplatz 5, 10178 Berlin

ÖPNV:

S-Bahn: S5, S9, Haltestelle Friedrichstraße U-Bahn: U2, Haltestelle Hausvogteiplatz

Dauer:

10:00 - 11:15 Uhr

Kosten pro Person:

10,00 € pro Person (inkl. Eintritt und Führung)

Mindestteilnehmer:

25 Personen

Anmeldung:

07.01.2014 nach oben

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20.12.2012

Herzlichen Dank...

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