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Tour 1: Renaissance-Theater (25.10.2011)
Tour 2: Potsdam (26.10.2011)
Tour 3: Bundesfinanzministerium (27.10.2011)
Tour 4: Bundesrat-Gebäude (27.10.2011)
Tour 5: Meet your parents (28.10.2011)


In der vielfältigen Theater-Landschaft Berlins nimmt dieses Haus eine Sonderstellung ein: als Einziges hat es den Bombenhagel des 2. Weltkriegs unversehrt überstanden und der Besucher kann heute noch einen wunderbaren Eindruck der kostbaren Innenausstattung bekommen. Erbaut als Kino, übernahm im Jahre 1922 der Bühnenautor Ferdinand Bruckner das Theater und brachte dort seine psychologischen Dramen zur Aufführung. Der Umbau 1926 durch den berühmten Architekten Oskar Kaufmann, der auch das Hebbel-Theater und die Volksbühne gestaltete, verlieh dem intimen 400-Plätze-Haus seinen Art-Deco-Glamour, der es zu einem besonderen Schmuckstück macht.
Die Führung durch das Haus umfasst neben dem kostbar intarsierten Zuschauerraum ebenfalls die besonders ausgestatteten diversen Foyers und Treppenhäuser sowie die Pausenräume und die Bühne. Erfahren Sie dabei Wissenswertes und Anekdotisches aus der wohl ruhmreichsten Zeit des Berliner Theaters.
Treffpunkt/Ende:
Haupteingang Renaissance-Theater, Knesebeckstr. 100, Berlin-Charlottenburg
ÖPNV:
U2; U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz
Buslinien X9, Haltestelle Ernst-Reuter-Platz, M45, 249, Haltestelle Steinplatz
Dauer:
10:30 - 12:00 Uhr
Kosten pro Person:
12,00 Euro pro Person
Mindestteilnehmer:
20 Personen
Anmeldung:



Erleben Sie die bekannte Residenzstadt von einer besonderen Seite! Berühmt für ihre vielfältige Villenarchitektur, beginnen wir die Tour nach Potsdam direkt hinter der Glienicker Brücke in der sogenannten Berliner Vorstadt. Hier bauten sich im 19. Jahrhundert hohe Militärs, Hofbeamte und vermögende Berliner Kaufleute ihre Residenzen. Wunderschön gelegen zwischen Jungfernsee und Heiliger See, erfahren Sie mancherlei über die berühmten Bewohner von einst und jetzt.
Die nächste Station ist das zauberhafte Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci, das eher einer großzügigen italienischen Villa gleicht und einzigartig eingebettet ist in die berühmte Parklandschaft von Peter Lenné. Die Einrichtung der zehn Innenräume dieser von Karl Friedrich Schinkel für König Friedrich Wilhelm IV erbauten Sommerresidenz ist zum großen Teil noch original erhalten und stammt zumeist ebenfalls von Schinkel. Eine Innenbesichtigung ist aufgrund der kurzfristigen Schließung wegen zu hoher DDT-Belastung im Dachgeschoss leider nicht möglich. Sie erhalten eine Farbbroschüre, die Ihnen einen Eindruck vermittelt.
Ein kurzer Spaziergang durch den herrlichen Park führt Sie anschließend zu den Römischen Bädern, die in ihrer Mischung aus antiker Villa und römischer Therme die vielzitierte "Italiensehnsucht" des Bauherrn widerspiegeln.
Danach haben Sie Gelegenheit, im Holländischen Viertel ein wenig Freizeit zu genießen. Bummeln Sie durch die Gassen dieses fünf Blöcke umfassenden kleinen Stadtviertels, das Anfang des 18. Jahrhunderts von König Friedrich Wilhelm I, dem Soldatenkönig errichtet wurde, um holländische Handwerker ins damals noch sehr unterentwickelte Brandenburg zu locken. Heute können Sie hier in individuellen kleinen Geschäften shoppen und sich in einem der zahlreichen kleinen Cafés stärken (optional, nicht im Preis enthalten), bevor Sie der Bus zurück nach Berlin bringt.
Treffpunkt/Ende:
Lobby des Hotels Concorde, Augsburger Str. 41, Berlin-Charlottenburg
ÖPNV:
U1, U2, U3; U-Bahnhof Augsburger Straße
Buslinien M19, M29, M46, 109, 110, 204, 249, N1, N10, N2, N26, N3, N9, X10; Haltestelle Kurfürstendamm
Dauer:
10:30 - 16:00 Uhr
Kosten pro Person:
35,00 Euro (inkl. Bustransfer, Eintrittsgebühren und Führung)
Mindestteilnehmer:
25 Personen
Anmeldung:


Das außen eher nüchtern wirkende Gebäude an der Wilhelmstraße kann wie kaum ein anderes erhaltenes Bauwerk aus der politischen Geschichte Berlins eine derartig spannende Geschichte aufweisen. Erbaut 1935 als Reichsluftfahrtministerium für Hermann Göring, überstand es den Krieg glimpflich und erstand 1949 "aus den Ruinen" zum Haus der Ministerien der DDR. Vor diesem Gebäude begann der Volksaufstand am 17. Juni 1953 und die meisten Fotos und Filme aus jenen Tagen zeigen dieses Gebäude im Hintergrund. Nach der Wende zog die Treuhandanstalt ein, nach deren ermordetem Vorsitzenden Detlev Rohwedder das Haus heute heißt, bevor es 1999 zum Bundesfinanzministerium wurde. Im Jahr 2000 musste sich im großen Saal Altkanzler Helmut Kohl den Fragen des Untersuchungsausschusses zur CDU-Spendenaffäre stellen.
Jede Phase der Nutzung hat nicht nur ihre architektonischen Spuren hinterlassen. Erfahren Sie mehr über die für den Bau benötigten Grundstücke, die Bauzeit, die Kunst am Bau und die technischen Besonderheiten. Das ist Berliner Stadt- und Architekturgeschichte pur!
Wenn Sie im Thema bleiben möchten, können Sie im Anschluss an der Tour 4 im Bundesrat teilnehmen, die eine Stunde nach Ende der Tour 3 gleich um die Ecke in der Leipziger Straße beginnt. Mehr Informationen dazu auf der nächsten Seite.
Treffpunkt/Ende:
Haupteingang, Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin-Mitte
ÖPNV:
U2; U-Bahnhof Mohrenstraße, U6, U-Bahnhof Stadtmitte
Buslinien M48; Haltestelle Leipziger Straße; M85, Haltestelle Mohrenstraße
Dauer:
10:30 - 12:30 Uhr
Kosten pro Person:
10,00 Euro pro Person
Mindestteilnehmer:
20 Personen
Anmeldung:


Auch dieses Haus hat eine für Berlin typische Geschichte, die mit dem Begriff wechselvoll nur unzureichend beschrieben ist.
Das erste Barockpalais an dieser Stelle wurde 1740 von einem Kaufmann errichtet, der im Nebengebäude eine Porzellanmanufaktur betrieb, die nach ihrem Verkauf an die Krone als Königlich-Preußische Manufaktur (KPM) bekannt wurde. Später bezog die Familie Mendelssohn-Bartholdy das Haus und machte es zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt. Der Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy verbrachte hier einen Teil seiner Jugend. 1851 schließlich begann mit dem Verkauf an den preußischen Staat die politische Geschichte des Hauses. Die erste Kammer des Preußischen Landtages, das später sogenannte Preußische Herrenhaus, nahm hier seinen Sitz und baute ab 1899 das Gebäude in großem Stil aus. Mit dem Ende des 1. Weltkriegs endete auch das Herrenhaus. In der Weimarer Republik zog der Preußische Staatsrat unter seinem Vorsitzenden Konrad Adenauer ein. 1933 übernahm Hermann Göring als preußischer Ministerpräsident das Haus, nach dem 2. Weltkrieg zogen die Staatliche Plankommission der DDR sowie der Akademie-Verlag ein. Seit dem Jahre 2000 dient es als Sitz des Bundesrates.
Neben den historischen Details und architektonischen Besonderheiten der denkmalgerechten Sanierung dieses prächtigen Gebäudes erfahren Sie auch Wissenswertes über die Arbeit des Bundesrats heute. Fast 200 Jahre deutsche Geschichte komprimiert an einem Ort - das gibt es nur in Berlin!
Treffpunkt/Ende:
Bundesrat, Leipziger Str. 3-4, 10117 Berlin-Mitte
Bitte bringen Sie unbedingt Ihren Personalausweis mit!
ÖPNV:
Buslinien M41, M48, M85, 200, 347, N2, Haltestelle Potsdamer Platz
S-Bahn: S1, S2, S25, U-Bahn: U2, Haltestelle Potsdamer Platz
Dauer:
13:30 - 15:30 Uhr
Kosten pro Person:
10,00 Euro pro Person
Mindestteilnehmer:
20 Personen
Anmeldung:



Im letzten Jahr hatten wir mit Erfolg ein Programm angeboten, das sich an die Kinder der Kongressdelegierten richtete. Sie sollten einen Eindruck vermittelt bekommen, was Vater oder Mutter in ihrer Abwesenheit auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie erleben, welche Vorträge sie halten oder welche neuen Informationen sie für ihren Arbeitstag mitbringen werden. Ihre Kinder zwischen 12 und 18 Jahren erhalten auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich vor Ort zu informieren.
Die Historie steht, wie immer, am Anfang. Mit dem Bus fahren wir zum Medizin-Historischen Museum in der Charité, in dem 300 Jahre Berliner Medizingeschichte dokumentiert und zum Jubiläum neu und besonders ansprechend arrangiert sind. Hier erhalten die Teilnehmer eine höchst spannende Führung, die neben der Medizin auch die Geschichte der Charité und das Wirken der berühmten Professoren des Hauses umfasst.
An der berühmten Currywurstbude K 195 am Kurfürstendamm wird ein Mittagsimbiss eingenommen, bevor es zurück zum Kongressgelände geht.
Dort schließt sich der Kreis mit den aktuellsten Errungenschaften heutiger Medizin. Wir bieten ein Programm mit dem Besuch ausgewählter Vortragssäle sowie Rundgang und Hands-on in der Industrieausstellung.
Kinder, die bereits am Donnerstag in Berlin sind, können ihre Eltern kostenfrei zur Kongressparty begleiten.
Treffpunkt/Ende:
Schalter "Rahmenprogramm" im Kongressbüro, Messe Berlin, Eingang Kleiner Stern
Dauer:
09:00 - 13:00 Uhr
Kosten pro Person:
22,00 Euro pro Person (inkl. Busfahrt, Eintritt, Führung und Imbiss)
Mindestteilnehmer:
10 Personen
Anmeldung:
Kurz vor Jahresende blicken wir noch einmal auf vier intensive Kongresstage im Oktober zurück....
Waren Sie unter den 642 Delegierten, die sich an der Kongressevaluation beteiligt haben? Dann gilt...